Brainfood

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Einige Lebensmittel enthalten Stoffe, die deine Konzentration fördern, dein Gedächtnis auf Trapp bringen oder deine Nerven stärken können. Wir haben für dich eine Auswahl dieser Nahrungsmittel zusammengestellt:

 

 

 

 

 

Die goldene Regel: Ausreichend Flüssigkeit!

Mindestens 2 Liter (vorzugsweise Wasser oder Tee) sollte man am Tag trinken, um das Gehirn mit Sauerstoff und den Organismus mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Eindeutige Indizien für Flüssigkeitsmangel sind unter anderem schnellere Ermüdung oder Konzentrationsschwierigkeiten.

 

 

Kohlenhydrate

Besonders kompexe Kohlenhydrate, zum Beispiel enthalten in Haferflocken, Kartoffeln, Vollkornreis und Vollkornbrot, kurbeln die Hirnaktivität an und liefern Energie, die das Lernen erleichtert und die Konzentration schärft.

"Schnelle Helfer" wie Traubenzucker oder Süßigkeiten hingegen wirken zwar schnell, aber auch nur für etwa eine halbe Stunde und lassen uns danach noch ermatteter zurück.

 

 

Obst und Gemüse

Auch in Gemüse und Obst sind Mehrfachzucker enthalten, die uns längerfristig gesunde Energie liefern. Außerdem finden sich in Früchten und Gemüsen Vitamine und Mineralstoffe, die unser Immunsystem stärken und damit unser Wohlbefinden allgemein verbessern. Studien belegen außerdem, dass vor allem frisches Blattgemüse die Gedächtnisleistung steigert und den altersbedingten Abbau derselben drastisch reduziert! 

Bananen zum Beispiel liefern eine Menge Magnesium, das unsere Nerven vorbananas-1119790_1920 allem an besonders stressigen Tagen oder kurz vor Prüfungen stärkt. Zudem regt die gelbe Leckerei die Produktion des Stoffes Serotonin an, der unsere Laune aufhellt und uns optimistisch stimmt. 

Wer Blaubeeren mag, ist ebenfalls auf dem richtigen Weg! In ihnen sind eine Menge Anthocyane enthalten: Antioxidantien, die unter anderem den Alterungsprozess der Nervenzellen verlangsamen und Gedächtnis, Konzentration und Lernleistung steigern sollen.

Mangos wiederum sind echte Stresskiller. Stoffe wie Zink, Mangan und Kupfer unterstützen die geregelte Funktion der Nerven und helfen dabei, stressige Situationen besser zu meistern.

strawberries-99551_1280Auch unsere heimischen, allseits beliebten Erdbeeren gelten als wahres Wundermittel. Das in ihnen enthaltene Fistein soll Nervenzellen vor dem Verfall schützen und die Produktion neuer Zellen ankurbeln, wodurch der Informationsfluss zwischen den Zellen verbessert wird. Sogar Alzheimer soll man mit dem Verzehr von Erdbeeren entgegegenwirken können!

Und damit auch das Gemüse nicht zu kurz kommt: Brokkoli ist ein Allroundtalent. Das in ihm enthaltene Sulphoraphan regt die Produktion von Antioxidantien an und hilft somit gefährliche freie Radikale zu bekämpfen, die unter anderem Krebserkrankungen begünstigen. Außerdem enthält er Vitamin B und C, Eisen, Karotin und Kalzium - Stoffe, die die mentale und physische Fitness verbessern!

Kein Gemüse, sondern eine Überraschung aus dem Kräutergarten: das Hausmittel Salbei bringt gleich mehrere positive Effekte mit sich! Kurzzeitgedächtnis und Nervensystem werden mit dem Verzehr von Salbei gestärkt, die Konzentrationsleistung verbessert und vorzeitigem Gedächtnisschwund entgegengewirkt. Lecker als Gewürz für Fleisch- und Fischgerichte, aber auch als Tee zu genießen.   

 

Fette und Eiweiß

Wir sprechen natürlich von gesunden Fetten! Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren sind unter anderem enthalten in fetthaltigem Fisch, Nüssen, gesunden Ölen wie Raps-, Walnuss- oder gutem Olivenöl und Trockenfrüchten. Die ungesättigten Fettsäuren stärken die Hüllen der Nervenzellen und unterstützen so die Leistungsfähigkeit. Außerdem verbessern sie das Gedächtnis, wirken Depressionen entgegen und unterstützen das Herz-Kreislauf-System.walnuts-765410_1920

Kürbiskerne und Walnüsse leisten dabei besonders gute Dienste. Erstere stecken voller Zink. Dieser reguliert unter anderem den Stoffwechsel, unterstützt aber auch Konzentrationsleistung und Gedächtnis. Walnüsse wiederum enthalten neben den wertvollen Fettsäuren auch Magnesium, Lecithin und B-Vitamine - Stoffe, welche die beliebten Knabbereien zu echten Helfern in stressigen Lernphasen machen.

Hilfreiche Eiweißlieferanten sind außerdem mageres Fleisch, magerer Käse und Hülsenfrüchte wie zum Beispiel Linsen. Eiweiße werden in Aminosäuren umgewandelt, die zum einen Grundbestandteil einer jeden Zelle, und außerdem wichtige Botenstoffe für die Kommunikation der Zellen untereinander darstellen.

Cashewkerne und Eier enthalten darüber hinaus den Stoff Tryptophan, der im Gehirn Serotonin freisetzt und somit die Stimmung hebt.